1950 - 1975

1950- EIN EREIGNISREICHES JAHR

Zur finanziellen Unterstützung der Kapelle wurde 1950 ein Musikverein gegründet. Hierbei verpflichtet sich die Kapelle, alljährlich einen bunten Abend für die Mitglieder zu veranstalten. Außerdem soll den verstorbenen Vereinsmitgliedern die letze Ehre erwiesen werden. Von den Kriegswirren erholt, feierte man im Jahre 1950 das 50-jährige Stiftungsfest, an dem 6 Kappellen der näheren Umgebung teilnahmen. 1951 wurde der Musikverband Untermain als Dachorganisation der regionalen, meist bayrischen, Musikkapellen ins Lene gerufen. Hieran war auch die Musikkapelle Rauenberg als Gründungsmitglied aktiv beteiligt.


EINE KRISE WIRD ÜBERWUNDEN

Nach Unstimmigkeiten und dem Austritt einiger Musiker verfaßten die Aktiven am 22. Febr. 1959 einen Beschluß, der das Vereinsleben streng regelte und somit den Fortbestand der Kapelle sicherte. Hierbei wurde Karl Link erneut als Vorstand bestätigt. Zum zweiten Vorstand und Dirigenten wurde Helmut Vollmer ernannt. Vom 17. bis 19. Juli 1965 blickte man in Form eines Jubiläumsfestes auf das 65-jährige Bestehen der Kapelle zurück. Bei den Neuwahlen im August wurde Walter Hildenbrand als Kassier gewählt. Rudi Grüner wurde wieder das Amt des Schriftführers übertragen, das er schon seit 1963 ausgeübt hatte. Im übrigen blieb die alte Vorstandschaft.


WERTUNGSSPIELEN ALS MAßSTAB DES KÖNNENS 

Ab dem Beginn der 70-er Jahre wurde wohl unter dem Einfluß des Dirigenten Helmut Vollmer die Ausbildung der Musiker stark verbessert. So nahmen zeitweise bis zu 7 Aktive an Dirigentenkursen teil. Auch wurde jetzt die Stammkapelle ständig durch Jungmusiker verstärkt. Die kontinuierliche Ausweitung der Aktivitäten und der Wetteifer der Musiker forderte nun nach einem Maßstab des musikalischen Könnens. In diesem Sinne nahm die Kapelle 1967 an einem Wertungsspielen in Hausen teil und belegte dort einen hervorragenden ersten Platz. Im gleichen Jahr wurde Vorstand Karl Link die goldene Ehrennadel vom damaligen Präsidenten des Musikverbandes Untermain, Herrn Wodicka, überreicht 1970 feierte der Verein sein 70-jähriges Gründungsfest, bei dem 24 Gastkapellen anwesend waren. Im Herbst dieses Jahres fanden Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Hierbei wurde Karl Link von Erhard Weimer als Vorstand abgelöst. 1972 und 1973 erreichte die Kapelle bei Marschmusikwettbewerben in Freudenberg und Laudenbach sehr gute Wertungen. Am 26. Januar 1973 legte Helmut Vollmer das Amt des Dirigenten nieder. Für ihn sprang kurzzeitig Vorstand Erhard Weimer ein.


JOHANNES DEMBINSKI – DER NEUE STIL

Entscheidende Impulse brachte 1974 die Verpflichtung von Musiklehrer Johannes F. Dembinski als Dirigent. Unter seiner Stabführung stellte sich 1975 beim 75-jährigen Vereinsjubiläum eine im Niveau erheblich verbesserte Kapelle der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen des Festes wurde der Musikkapelle die „Goldene Medaille am weiß-blauen Band“ verliehen. Den Lehr- und Übungszwecken bewußt, ließ Johannes F. Dembinski unter Assistenz von Heinz Grein in der Folgezeit die Musiker gezielt an verschiedenen Wertungsspielen teilnehmen. So erreichte man 1975 beim Marschmusikwettbewerb in Elsenfeld die höchste Punktzahl aller teilnehmenden Vereine. Im November dieses Jahres wagte die Kapelle beim Wettbewerb in Leidersbach erstmals den Schritt zur Mittelstufe und erhielt auf Anhieb die Wertung la. 1976 und 1977 wurden in Röllbach und Trennfurt ebenfalls erste Ränge erreicht.

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